Das Projekt

Seit 2013 beschäftigt sich ein Team mit der Frage, wie wir ein Geschäft in St.Veit ermöglichen können. Wie soll ein Dorfladen bestehen können, wenn Supermärkte aus wirtschaftlichen Gründen keine Filialen im Ort errichten wollen?

Zunächst waren wir skeptisch, zumal in einigen Studien dargestellt wird, dass tourismusschwache Dörfer deren Einzugsgebiet unter 1500 Einwohner liegt, kein geeigneter Standort für ein Lebensmittelgeschäft wären. Aber können wir hinnehmen, dass nach und nach die Nahversorger in kleineren Gemeinden aussterben und damit wichtige Orte des dörflichen Lebens verloren gehen?

Wir glauben, dass St.Veit einen anderen Weg einschlagen kann!

Nach einigen Recherchen und Tagungsbesuchen, wissen wir, dass es alternative Konzepte gibt. In Deutschland und in der Schweiz werden hunderte Kleinstgeschäfte betrieben, die uns Mut machen das Projekt BürgerInnen-Laden in St.Veit anzugehen.

In Tirol gibt es bisher kein Modell für derart kleine Dorfläden – St.Veit könnte zum Pionier werden! Einige Aussagen von erfolgreichen Dorfladenbetreibern in Deutschland:

  • Ein Dorf kann nicht zu klein sein, um einen Laden erfolgreich zu betreiben
  • Ein Dorfladen ist keine Konkurrenz zum Supermarkt, sondern eine Ergänzung
  • Eine wohlüberlegte Sortimentsauswahl ist wichtig
  • Kunden kommen nicht wegen der Sonderangebote, sondern wegen Service, Freundlichkeit, Kontakt…
  • Die Artikel im Dorfladen sind nicht viel teurer als im Supermarkt
  • Ein Kombination mit weiteren Dienstleitung ist sinnvoll (Bankomat, Kaffeetisch,…)
  • Dorfläden brauchen keine Kunden sondern Fans!

Beispiele von erfolgreichen Dorfläden: http://dorfladen-netzwerk.de/dorflaeden-in-deutschland/