Konzept & Schritte

Damit ein Geschäft mit derart kleinem Einzugsgebiet wirtschaftlich betrieben werden kann, muss es mehr / ergänzendes bieten, als ein „normales“ Lebensmittelgeschäft.

„Insa Lodn“ soll auf drei Säulen aufgebaut werden: Regionalität, Multifunktion und Beteiligung.

Regionalität: Wir haben in St.Veit und den Nachbargemeinden eine grobe Erhebung von DirektvermarkterInnen durchgeführt, die zeigt, dass wir sehr viele Produkte aus lokalen Quellen anbieten könnten. Lokale und regionale Produkte können eine besondere Attraktivität im Sortiment ausmachen und zum Einkauf motivieren.

Multifunktion: „Insa Lodn“ sollte Begegnungsort werden und das Zentrum beleben. Das kann durch vieles ermöglicht werden: Ein Stehtisch zum Kaffeetrinken, weitere Serviceangebote, kleine Events (Verkostungen), gesunde Schuljause,…

Beteiligung: Durch eine entsprechende Rechtsform (Genossenschaft, Gesellschaft) können alle St.VeiterInnen einen Anteil des Ladens erwerben. Dadurch wird die Kundenbindung erhöht: Ich kaufe im eigenen Laden ein und bin an den Gewinnen beteiligt.

Darüber hinaus sind noch weitere Punkte erfolgsentscheidend, wie eine strenge Sortimentspolitik und bedürfnisorientierte Dienste wie z.B.: Zustellservice, Bestellungen,…sowie regionale Kooperationen.

Schritte zum Bürgerladen

Räumlichkeiten: Durch die Änderung des Kundenbetreuungskonzeptes der RAIKA,  werden ideale Räumlichkeiten für unseren BürgerInnen-Laden frei.  Neben einem kleinen Verkaufsraum mit 55m2 sind noch ein Lagerraum (15 m2) und ein WC vorhanden. Der Bankomat wird im Eingangsbereich erhalten bleiben. Die RAIKA unterstützt unser Vorhaben indem wir die ehemalige Bankfiliale in der Startphase mietfrei nutzen können.

Befragung: Für die Planung des Betriebes müssen wir wissen, welches Sortiment, welche Öffnungszeiten und welche weiteren Dienstleistungen (z.B.: Stehcafe, Zustelldienst,…) für Euch wichtig sind. Daher werden wir dazu eine Befragung durchführen.

Geschäftsplan: Wir recherchieren die Ausstattung des Geschäftes und kalkulieren das notwendige Startkapital. Weiters muss ein Geschäftsplan für den laufenden Betrieb aufgestellt werden. Auch die passende Rechtsform muss geklärt werden.

Finanzierung: Um das benötigte Startkapital aufzustellen, bemühen wir uns um Förderungen. Der zentrale Finanzierungsbaustein wird jedoch das Beteiligungskapital der St.VeiterInnen sein. „Insa Lodn“ soll nur verwirklicht werden, wenn ihr dahinter steht! Jede/r ist daher aufgerufen mit einem kleinen (oder gerne auch größeren) Betrag einen Anteil des Ladens zu erwerben. Nur wenn ausreichend Startkapital zusammenkommt, setzten wir das Projekt um.

Startphase: Hier gilt es noch viel zu organisieren. Von den Lieferanten über die Einrichtung bis zur Anstellung eines/ einer GeschäftsführerIn uvm.